Von der Brachfläche am Hilton Hotel: der Entwicklungsverlauf eines städtischen Baublocks in Reykjavík nach der Krise (2008-2015)

Anne-Cécile Mermet

Figure1Abbildung 1. Der Baublock Hljómalind im Juli 2015
Quelle: Mermet, 2015

Nach zwei Jahren der Rezession, die auf den Zusammenbruch der drei wichtigsten Banken des Landes im Oktober 2008 gefolgt sind, erlebt Island seit 2011 einen bemerkenswerten wirtschaftlichen Aufschwung (Bergmann, 2014), der vom Tourismussektor wesentlich getragen wird.[1] Dieser Aufschwung wird sichtbar anhand einer deutlichen Zunahme der Baustellen in der isländischen Hauptstadt, insbesondere in den innerstädtischen Quartieren, wo es oft um touristische Nutzungen geht (Errichtung neuer Hotels, Konversion des alten Hafens in einen Erholungs- und Unterhaltungsbereich), was daran erinnert, wie eng die Stadtentwicklung verflochten ist mit der für dieses Land charakteristischen raschen – um nicht zu sagen brutalen – Abfolge wirtschaftlicher Zyklen. Wenn der kurzlebige Triumph des Neoliberalismus der „Neo-Wikinger“ – „einer kleinen Elite [von Finanzleuten], die aus dem Nirgendwo gekommen zu sein schien und der es gefiel, ihren Reichtum reichlich protzig zur Schau zu stellen“[2] (Benediktsson und Karlsdóttir, 2011, S. 229) – in den 2000er-Jahren durch die Errichtung eines Geschäftsviertels in der Kontinuität des historischen Stadtzentrums, indem die am Wasser gelegenen Gebäude der Fischer in moderne Luxuswohnkomplexe umgewandelt wurden, oder durch den Auftakt zum Bau einer Ikone der Architektur (Konzerthaus und Kongresszentrum Harpa) seine Gestalt gefunden hat, so hat sich die Krise durch ein brutales Einfrieren der laufenden Projekte geäußert. Mehrere „Löcher“ haben sich also dauerhaft in der Stadtlandschaft aufgetan, wie z. B. die Einstellung der Bautätigkeiten für die Errichtung der Harpa,[3] der Skuggi-Wohntürme oder des Baublocks Hljómalind. Wenn auch die frühzeitige Wiederaufnahme (ab 2010) der Arbeiten für die Harpa aufgrund der damit verbundenen starken symbolischen Bedeutung einen Sonderfall darstellt, so wurden die meisten der anderen unterbrochenen Bautätigkeiten doch nach ein paar Jahren Wartezeit bis heute wieder aufgenommen.

Ein kürzlich erschienenes Buch beschreibt ausführlich die enge Verknüpfung der gebauten Umwelt in Reykjavík mit der wirtschaftlichen Situation des Landes und seiner Banken (Mathiesen, Forget und Zaccariotto, 2014). Der Idee folgend, dass Krisensituationen die Gelegenheit zur Wiederanpassung eines Systems bieten können und die Lösung gewisser Funktionsstörungen erlauben, schlagen die Autoren vor, dass diese Krise als eine Gelegenheit wahrgenommen werden kann, um alternative Formen der Stadtentwicklung und Stadtproduktion zuzulassen, die weniger spekulativ und finanziell geprägt und stärker auf Nachhaltigkeit und Partizipation ausgerichtet sind.

Im vorliegenden Beitrag soll die Aussagekraft dieser These untersucht werden, indem ein Zoom auf den städtischen Baublock Hljómalind gerichtet wird, der mitten im Innenstadtbereich liegt und dessen gegenwärtiger Zustand in Abbildung 2 gezeigt wird. Diese Aufnahme verdeutlicht, wie dicht zwei „Momente“ des Ortes beieinander liegen: einerseits die Baustelle, die im Frühjahr 2016 mit der Eröffnung des neuen Hilton Hotels abgeschlossen sein soll, bezeugt den wirtschaftlichen Wiederaufschwung, während das Street Art-Gemälde wie die Reliquie einer längst vergangenen künstlerischen Aneignung erscheint. Deshalb wird es darum gehen sich zu fragen, inwieweit die diesem städtischen Baublock infolge der Krise brutal auferlegte „Zeit im Bereitschaftsbetrieb“ (frz. temps de veille; Andres, 2006) es erlaubt hat, die Modalitäten der Stadtproduktion zu Gunsten weniger finanziell und stärker partizipativ ausgerichteter Logiken neu zu denken, und welche Rolle das Wachstum der Tourismusindustrie bei diesen Veränderungen spielt. Die sieben Jahre Abstand von der Krise im Oktober 2008 und der gegenwärtige Kontext eines neuen wirtschaftlichen Aufschwungs erlauben es, den Entwicklungsverlauf dieses Baublocks vor, während und nach der Krise nachzuzeichnen und danach zu fragen, ob die anlässlich der Krise neu entstandenen Formen der Aneignung dieses Standorts dazu neigen, der Rückkehr des wirtschaftlichen Wachstums zu widerstehen.

Hjartagarðurinn oder die Zeit der kreativen Freifläche und der partizipativen Utopie (2008-2013)

Gelegen zwischen der Laugavegur, der bedeutendsten Geschäftsstraße der Stadt, und der Hverfisgata, die stärker durch Verwaltungsgebäude geprägt ist, befindet sich der Baublock Hljómalind im Herzen des historischen Zentrums von Reykjavík. Umgeben von mehreren historischen Gebäuden aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Mischnutzung (Geschäfte, Wohnungen, aber auch Erholung und Unterhaltung mit dem dort befindlichen berühmten Konzertsaal Faktóry), aber auch von jüngeren Gebäuden minderer Qualität, diente das Innere dieses Baublocks längere Zeit als Parkplatz und als Baulücke. Während des Booms der 2000er-Jahre wurde der in strategischer Lage befindliche gesamte Baublock aufgekauft von Laugavegsreitir, einer Tochterfirma der Grundeigentumsgesellschaft Reginn, selbst eine Tochtergesellschaft der Landsbankinn (einer der drei Banken, die am Anfang des wirtschaftlichen Zusammenbruchs stehen), die das Gelände durch den Bau eines Einkaufszentrums aufwerten wollte.

 Fig1_EN
Abbildung 2. Lage des Baublocks
Quelle: Reykjavíkurborg, 2015

Der Zusammenbruch der Bank hat zum Einfrieren des Projekts geführt und das Herz des Baublocks zu einer Brachfläche und zu einem Ort werden lassen, an dem verschiedene Formen des Kleinhandels praktiziert werden. Aber schnell, wie es bereits in der Literatur über kreative Freiflächen beschrieben wurde, hat diese Zeit im Bereitschaftsbetrieb auch durch eine spontane Aneignung des Raumes ihren Ausdruck gefunden – zunächst durch Graffiti-Künstler, die sehr bald die inneren Mauern des Baublocks mit bunten Gemälden überzogen und diese ständig erneuert haben, und später durch die Zivilgesellschaft. So haben im Sommer 2011 drei Bewohner des Innenstadtbereichs, die der Künstlerszene nahestanden, eine partizipative Initiative durch die Einrichtung einer Facebook-Seite ins Leben gerufen, um diese Baulücke in einen öffentlichen Erholungs- und Schaffensraum zu verwandeln mit Genehmigung der lokalen Behörden und der Eigentumsgesellschaft, die alle beide darin eine kostengünstige Möglichkeit zur Erhaltung und „Normalisierung“ dieses zentralen Standorts sahen. Die Initiative hat dazu geführt, dass mehrere kollektive Termine zur Säuberung und partizipativen Gestaltung stattgefunden haben: Errichtung von einer Bühne und von Skate-Rampen, Aufbau von kleinem Stadtmobiliar (Bänke, Tische), Aufbau eines Herzens aus Backstein zur Symbolisierung der Verbundenheit mit diesem Ort (der Hjartagarðurinn, Garten des Herzens, heißen wird) (Abbildung 3), der sehr bald zum Schauplatz für Konzerte, Flohmärkte und zu einem fotografischen Anziehungspunkt für Touristen wird und sogar als „einer der buntesten und in kultureller Hinsicht anziehendsten Orte in Reykjavík“[4] bezeichnet wird.

Figure3 Abbildung 3. Hjartagarðurinn im September 2013 
Quelle: Wolfgang Sterneck (Creative Commons License BY-NC-SA)

Die Entwicklung dieses Baublocks während der Krise vollzog sich also im Sinne des Aufkommens neuer Logiken einer stärker partizipativ ausgerichteten Stadtentwicklung, wie sie für andere Städte beschrieben wurden (Orduña-Giró und Jacquot, 2014).

Die Rückkehr der finanziell ausgerichteten Logiken im neuen Gewand der Tourismusindustrie (2012-…)

Seit 2012 hat der schrittweise Wiederaufschwung von Wirtschaft und Immobiliensektor, angetrieben durch den Tourismus, die Laugavegsreitir angeregt, diesen Baublock gewinnbringend zu bewirtschaften und deshalb die eigenen Rechte an diesem Standort zu bekräftigen, um ihn einer touristischen Nutzung zuzuführen.

Tatsächlich zeigt der Tourismus seit 2010 eine immer stärker werdende Präsenz in der Stadt, was mit einem anhaltenden Wachstum der auf Island gerichteten internationalen Touristenströme übereinstimmt.[5] Innerhalb weniger Jahre hat sich Reykjavík zu einer vollwertigen Destination entwickelt, da für kurze Aufenthalte und Stop-over auf dem Weg zwischen Nordamerika und Europa geworben wurde. Infolgedessen wurden Hotels im Stadtzentrum[6] neu eröffnet und dabei häufig frühere „Institutionen“ ersetzt, wie etwa das Gebäude der Zeitung Morgunblaðið im Frühjahr 2011 oder der Nasa Club im Jahr 2012.

Im Herbst 2012 veröffentlichte die Stadtverwaltung den neuen Bebauungsplan für dieses Gebiet. Letzterer genehmigt – in Übereinstimmung mit dem die weitere Verdichtung fördernden Master Plan 2010-2030 – die Errichtung neuer Bauten im Herzen des Baublocks (Abbildung 6) und bedroht somit den Fortbestand der partizipativen Verwaltung des Standorts. Zugleich kündigt die Laugavegsreitir an, dass demnächst ein Programm für eine gemischte Immobiliennutzung auf dieser Fläche angestoßen werden soll, dessen Herzstück ein neues Hotel mit einer Fläche von 7000 m² sein wird, das die Rückkehr der finanziell orientierten Logiken und das Ende der partizipativen Logiken für die Bewirtschaftung dieses Standorts markiert. Die Menschen, die an der Wiederherstellung dieses öffentlichen Raumes mitgewirkt haben, hatten bei diesen Entscheidungen in der Tat eigentlich kein Wort mitzureden und sahen sich mit dem Vorschlag konfrontiert, dieses Experiment in anderen Teilen der Stadt fortzusetzen (und zwar im verarmten Quartier Breiðholt, abseits der Tourismusströme und dort, wo das Grundeigentum eine erheblich niedrigere Rendite abwirft), obgleich es einige Debatten und Forderungen gab.

Figure4 Abbildung 4. „[Mon]ey killing art and culture“, September 2013
Quelle: Wolfgand Sterneck (License Creative Commons BY-NC-SA)
(près de thingholtstraeti)Abbildung 5. „No place for kids to play, luxury apartment in the way“ 
Quelle: Mermet, 2015

Mit der Umsetzung des Projekts wurde 2013 begonnen, nachdem der Baublock von Þingvangur (eine andere Grundeigentumsgesellschaft, die der Landsbankinn nahesteht) aufgekauft wurde und der Zugang zum Baublock im September 2013 geschlossen wurde,[7] was das Ende des Versuchs im Hjartagarðurinn bedeutete. Im Zuge der Arbeiten wurden die Gebäude zerstört, die nicht als bauliches Erbe unter gesetzlichem Schutz stehen – darunter auch diejenigen Gebäude, die die sehr geschätzte alternative Musikhalle Faktorý beherbergten, was ebenfalls zu einigen Unmutsbekundungen geführt hat.

Eine leicht getrübte Bilanz

Kann man dennoch zum Fazit gelangen, dass der Versuch des Hjartagarðurinn nicht nur von kurzlebiger Dauer war und tatsächlich einen Einfluss auf den Entwicklungsverlauf dieses Baublocks genommen hat? Ein Vergleich des Bebauungsplans, der vor der Krise vorgesehen war, mit dem 2012 von der Stadtverwaltung veröffentlichten Dokument lädt zu einer differenzierteren Betrachtung ein.

Fig6_ENAbbildung 6. Bebauungsplan für den Baublock, 2004-2012
Quelle: Blueprints, Reykjavíkurborg, 2012

Tatsächlich war im Plan von 2004 – zum Zeitpunkt, als die Laugavegsreitir die Errichtung einer mall anstrebte – eine Bebauung des gesamten Baublocks vorgesehen, ohne dass es eine offene Fläche in dessen Herzen gegeben hätte. Hingegen übernimmt der Plan nach der Krise sehr deutlich die Idee, wenn auch keinen öffentlichen Raum, so doch zumindest einen Fußweg und einen Zugang zum Herzen des Baublocks, und die Eigentumsgesellschaft erwähnt einen offenen Raum für die Veranstaltung von Konzerten und anderen Veranstaltungen dieser Art. Dennoch wird es sich um einen in hochgradig kontrollierten Raum handeln, der nachts geschlossen und stark an das neue Hilton Hotel gebunden sein wird, also doch recht weit entfernt von der kurzlebigen partizipativen Utopie, die der Versuch des Hjartagarðurinn verkörpert hat.

Schlussendlich, wenn dieser Versuch eine Öffnung des Baublocks erlaubt hat, so sieht es doch so aus, als hätten die vor der Krise wirksamen Logiken der Produktion und der Bewirtschaftung des städtischen Raums wieder die Oberhand gewonnen. Diese Fallstudie lädt also dazu ein, die im Werk von Mathiesen, Forget und Zaccariotto entwickelte reizvolle These etwas differenzierter zu betrachten, und deutet an, dass derartige partizipative Versuche ihren Platz nur in einem Kontext des Abzugs von Kapital und finanziellen Logiken aus dem städtischen Raum finden können, der hier nur für eine kurze Zeit vorübergehend stattgefunden hat. Die Tatsache, dass die wichtigsten Akteure des Versuchs vom Hjartagarðurinn eingeladen wurden, das Projekt in einem unterbewerteten Teil der Hauptstadt zu wiederholen, ist ein guter Hinweis darauf. Das starke Wachstum des Tourismus in Reykjavík hat in diesem Fall eine wichtige Rolle gespielt, denn es hat zu einer Aufrechterhaltung des potenziellen Wertes dieses Geländes im Stadtzentrum geführt. Obwohl die Bewohner eine Minderung ihrer Kaufkraft hinnehmen mussten, wurde die Entscheidung für das Hotel als der beste Weg angesehen, um das Gelände rentabel zu machen. Weiterhin lädt dieses einzelne Beispiel dazu ein, die verbreitete Vorstellung, dass Island ein Modell für den Ausweg aus der Krise und für die Reformierung einer liberal orientierten Ökonomie darstellt, etwas differenzierter zu betrachten.

Anmerkung: Eine ergänzende Zusammenstellung von Abbildungen des Standorts im Zeitraum zwischen 2010 und 2015 kann unter dieser Adresse abgerufen werden: https://www.flickr.com/gp/134976284@N07/Sv247i

 

Referenzen

Andres L. (2006), « Temps de veille de la friche urbaine et diversité des processus d’appropriation : la Belle de Mai (Marseille) et le Flon (Lausanne) », Géocarrefour, vol. Vol. 81, n°2, pp. 159‑166.
Andres L. et Grésillon B. (2011), « Les figures de la friche dans les villes culturelles et créatives », L’Espace géographique, vol. 40, n°1, pp. 15‑30.
Benediktsson K. et Karlsdóttir A. (2011), « Iceland crisis and regional development – Thanks for all the fish? », European Urban and Regional Studies, vol. 18, n°2, pp. 228‑235.
Bergmann E. (2014), Iceland and the International Financial Crisis: Boom, Bust and Recovery, Houndsmills, Basingstoke, Palgrave Macmillan, 232 p.
Mathiesen A., Forget T. et Zaccariotto G. (2014), Scarcity in Excess: The Built Environment and the Economic Crisis in Iceland, New York, ActarD Inc., 250 p.
Orduña-Giró P. et Jacquot S. (2014), « La production participative d’espaces publics temporaires en temps de crise », Métropolitiques, http://www.metropolitiques.eu/La-production-participative-d.html.

 

Aufgerufene Internetseiten (letzter Aufruf aller Seiten im August 2015)

https://www.flickr.com/photos/sterneck/sets/72157635752698823.
Flickr Fotoalbum mit dem Titel „Killing art and culture“, erstellt von zwei deutschen Fotografen am Tag vor der Schließung des Hjartagarðurinn und aus dem die Abbildungen 3 und 4 entnommen wurden. Es vermittelt Einblicke in die Street Art-Gemälde und die verschiedenen auf partizipative Weise verwirklichten Anlagen.
http://justonesuitcase.com/2013/02/05/will-the-heart-park-beat-go-on/
Blog eines Redakteurs der Huffington Post, (der dieser Thematik einen Artikel gewidmet hat und) der zahlreiche Fotos vorstellt, die die Aneignung und den Erfolg des Hjartagarðurinn gegenüber der Öffentlichkeit veranschaulichen.
http://grapevine.is/mag/articles/2011/08/11/hjartatorgid/
http://grapevine.is/mag/articles/2012/07/26/home-is-where-the-heart-is/
http://grapevine.is/mag/articles/2012/10/08/where-has-the-love-gone/
http://grapevine.is/mag/articles/2012/10/08/wait-not-so-fast/
http://grapevine.is/news/2013/09/24/razing-of-heart-park-begins/
Reykjavík Grapevine ist eine in englischer Sprache verfasste Halbmonatsschrift für Kultur. Diese Abfolge von Artikeln, die zwischen 2011 und 2013 erschienen sind, erlaubt es, die Entstehungsgeschichte des Standorts und die durch die Schließung von Hjartagarðurinn ausgelösten Diskussionen nachzuzeichnen.

 

Notizen
[1] Quelle: Bericht der Zentralbank von Island, 2014.
[2] “A small elite that seemed to have appeared almost out of nowhere and that flaunted its wealth rather crassly at times”.
[3] Mehrere Vorschläge wurden umrissen: die klaffende Lücke bestehen zu lassen, um ein Zeichen für die Auswirkungen eines vollkommen deregulierten Neoliberalismus zu setzen; das, was errichtet wurde, wieder zu zerstören, usw. Schließlich hat man sich für eine Wiederaufnahme der Bautätigkeit entschieden. Das Gebäude wurde im Mai 2011 eröffnet.
[4] Quelle: Artikel in Reykjavík Grapevine, 8/10/2012.
[5] 502.000 Touristen im Jahr 2008, 997.000 im Jahr 2014 laut isländischem Fremdenverkehrsamt (2015).
[6] Die drei wichtigsten Projekte sind alle im Stadtzentrum gelegen: Harpa Tagungszentrum (250 Zimmer), Hofdatorg Turmhotel (343 Zimmer) und Hilton Hotel Canopy (115 Zimmer).
[7] Es ist bemerkenswert, dass die Gesellschaft entschieden hat, den Baublock mit Wänden zu verschließen, die keinerlei Aufschrift tragen und es den Graffiti-Sprayern vorübergehend erlauben, ihrer Kreativität darauf Ausdruck zu verleihen.

Autor

Anne-Cécile Mermet
École Normale Supérieure de Lyon

 

Englisch > Deutsch Übersetzung:
Tim Freitag